Keine Zeit für eine Hundeschule

So schaffst du es, dass dein Hund auf dich hört, wenn du eigentliche keine Zeit für eine Hundeschule hast.

Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit…

Ganz oft höre ich: „Es ist alles so aufwendig. Dafür habe ich nicht auch noch Zeit. Das passt nicht in meinen Alltag.“

Meist starten die Menschen ganz motiviert und lassen später wieder stark nach. Für das Nachlassen gibt es zwei Gründe. Entweder läuft es gut und dann wird es wieder schleifen gelassen. So fällt der Hund wieder in sein altes Verhalten zurück und der ganze Aufwand bis dahin war für die Katz. Oder, es wird wirklich nur trainiert, versucht, probiert, aber eben nicht konsequent im Alltag umgesetzt.

Erziehung oder Training

Das bedeutet ganz konkret. Training ist Training. Erziehung ist Erziehung. Training findet situativ statt und formt eine ganz bestimmte Fähigkeit. Zum Beispiel die Ausbildung zum Rettungshund. Dafür trainierst du und bildest deinen Hund aus. Auf der anderen Seite findet Erziehung aber immer statt. 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Da wird auch nichts trainiert, sondern da wird euer soziales Miteinander besprochen. Dieses gemeinsame Miteinander ist euer Leben, euer Alltag und das findet nun eben mal einfach immer statt. (mehr dazu lesen und das Video anschauen- klicken)

Die Erziehung deines Hundes ist deine Pflicht. Das gemeinsame Training ist die Kür, die euch beiden ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern muss.

Und genau an diesem Punkt kannst du ansetzen. Trenne Erziehung und Training. Du gehst ja mit deinem Hund sowieso jeden Tag mehrere Mal eine Runde. Nutze diese Runden und vermittel dabei alle wichtigen Themen deinem Hund. Diese Themen müssen dann auch immer Bestand haben. Das gibt deinem Hund eine große Planungssicherheit, der Mensch verhält sich immer gleich. Aus dieser Sicherheit wächst später Vertrauen.

Es ist immer so

Zum Beispiel gibt es an der Leine niemals Zug. Das ist eben immer so. Sobald es mal so und mal so ist, schafft das für den Hund Verwirrung. Diese endet in Konflikten, die dann schnell in völlig enthemmten Verhaltensweisen enden. Das muss nicht sein. (Genau dafür haben wir zum Beispiel ein Notprogramm entwickelt, falls du einmal nicht konsequent an der Sache bleiben kannst.)

Mach dir einen Plan. Was ist dir in eurem Miteinander wirklich wichtig? Welche Themen gehören für dich zur Erziehung? Was sind deine Regeln und Normen. Welche Themen steckst du ins Training oder in die gemeinsame Beschäftigung?

5er-Basis

Aus meiner Sicht gehören fünf Punkte in die Erziehung:

  • Das dein Hund immer auf seinen Namen hört wenn du ihn ansprichst.
  • Das dein Hund steht wenn du stehst.
  • Das dein Hund mit dir gemeinsam geht, mit und ohne Leine.
  • Das dein Hund ab und an einmal die Distanz zu dir aushält.
  • Das dein Hund jedes Verhalten auf deine Aufforderung hin beenden kann.

Wenn diese 5 Punkte verinnerlicht sind, was brauchst du dann noch um mit deinem Hund entspannt und in Harmonie gemeinsam durchs Leben zu gehen?

Ich habe in den letzten 10 Jahren analysiert, dass genau das die Punkte sind, die bei einem Mensch-Hund-Team entscheidend dafür verantwortlich sind, wie harmonisch Mensch und Hund zusammen leben. Wenn das läuft, läuft es richtig gut. Versprochen!

Diese fünf Punkte kannst du ganz einfach in deinen Alltag integrieren. Dafür brauchst du keinen zusätzlichen Aufwand zu betreiben. Es braucht auch kein langwieriges Training, bis das sitzt. Die klaren Handlungsschritte dazu instruieren wir in fünf Tagen. Das setzt du dann diszipliniert 20 Tage lang in deinem Alltag um. Fertig. Nach diesen 25 Tagen hat dieses Miteinander dann Bestand und ist zu eurem normalen Umgang geworden.

klicken und Infos zur 5er-Basis lesen

Hundefreunde die schon dabei waren, berichten über diese 5 intensiven Tage folgendes:

“Captain und ich haben erfolgreich an der Fünfer-Basis teilgenommen. Wir waren zuvor b