Damit deine Hundeerziehung gelingt

Bring Ordnung in deinen Alltag

Der Hundetrainer nimmt deinen Hund an die Leine und sofort läuft es wie am Schnürchen. Kommt dir das bekannt vor? Bei späteren Terminen verändert sich der Hund sofort, wenn er diese Person nur sieht oder riecht. Was passiert denn da und was kannst du davon lernen?

Einiges erklärt sich schon über den ominösen Hundetrainereffekt. Dazu findest du in diesem Artikel noch mehr Informationen: Hier klicken und Artikel lesen

Finde deine Unklarheiten

Dein Hund lernt den Trainer ganz neu kennen. Gelingt es dem Trainer jetzt deinen Hund davon zu überzeugen, dass es keine Unklarheiten gibt, akzeptieren das die meisten Hunde sehr schnell. Das war es schon! Der Trainer hat nicht deinen Alltag mit dem Hund. Er hat nur die wenigen Situationen während eurer gemeinsamen Termine und da herrscht Klarheit. Meine Erfahrung ist, dass genau das die meisten Hunde absolut lieben.

Identifiziere deine Vielleichts, Manchmals oder Eventuells

Schaffst du es deine Unklarheiten zu finden und diese abzustellen, dann wird auch bei dir nur noch Klarheit herrschen. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Es geht nur um dich, nicht um deinen Hund. Aber gerade über diesen Weg wirst du zur Vertrauensperson, an der sich dein Hund gern orientiert.

Klarheit Entscheidung Kai Hartmann Dresden Führung

Damit er dich nicht mehr fragend anschaut.

Hier habe ich für dich drei Dinge, die du einmal genau beobachten kannst:

Wie klar sind deine Kommandos, die du verwendest? Nein und fein, ist nicht klar. Hey und geh ist nicht klar? Aus, nein, pfui, lass das, Schluss, Ende oder jetzt aber – ist nicht verbindlich. Was soll denn da nun gelten? Für den Hund ist das eine Handlungskette. Hör auf mit dem was du gerade tust. Nur erklärt wird es über zu viele Begrifflichkeiten. Trenne dich von unnötigen Signalen. Sorge dafür, dass deine Signale akustisch eindeutig sind und nicht gleich klingen.

Forderst du von deinem Hund etwas, solltest du es auch bis zum Ende umsetzen. Ist dir das gerade nicht möglich, dann lass es sein und fordere genau in dieser Situation nichts, was du nicht umsetzen kannst. Das Paradebeispiel ist sitz. Der Hund soll sich setzen, steht aber immer wieder auf. Weil du aber gerade keine Nerven hast, lässt du ihn gewähren. Das ist nicht verbindlich.

Darf dein Hund an der Leine und am Halsband ziehen? In einer anderen Situation soll er aber jetzt an lockerer Leine neben dir laufen. Das ist nicht klar. Entweder darf er immer ziehen oder eben nicht. Hilfe könnte hier ein Geschirr bieten. Dann ist es am Halsband immer ohne Zug und am Geschirr darf der Hund ziehen.