Anerkennung der Persönlichkeit deines Hundes

Was für ein Auftritt

Das Miteinander mit deinem Hund kann monoton, ausdrucksstark oder angenehm sein. Dein Lob, dein Auftritt, deine Körpersprache kann mitreißend oder langweilig sein. Sei dir darüber immer bewusster und nutze dein Lob richtig, ehrlich und authentisch.

Richtiges Lob

Mit richtig eingesetztem Lob kannst du deinem Hund, über diese soziale Möglichkeit, mittels sprachlicher oder körpersprachlicher Anerkennung den passenden Weg durch die Welt weisen.

Sinnvoll eingesetztes Lob ist dabei eine ganz wunderbare Möglichkeit, Leistungen und Verhaltensweisen deines Hundes zu bestätigen. Das ist ein ganz anderes Ding, als wahllos über den Hund ausgeschüttete Liebe, Zuneigung und Zärtlichkeit, die ganz selbstverständlich auch nötig sind, aber oft aus einer Motivation von uns Menschen heraus geschehen und derer sich der Hund meist nicht erwehren kann.

Motivation oder Ruhe

Über diesen Weg kannst du im sozialen Miteinander, in der Erziehung, deinen Hund motivieren. Ist er auf dem richtigen Weg und zögert er noch etwas oder ist er sich unsicher, kann ein motivierendes Lob deine Hund aktivieren weiter zumachen bis zum Erfolg. Hier ist ein unterstützendes und motivierendes Lob gefragt.

Soll der Hund im Gegensatz dazu Ruhe verinnerlichen oder Reizlagen mit dir und in der Folge später auch alleine verarbeiten, ist ein ruhiges Lob besser. Dieses ruhige Lob fällt den meisten Menschen deutlich schwerer. Zu oft wird der Hund wieder aufgespult durch zu schnelles und zu lautes sprechen, begleitet von kektischen, wuschelnden Bewegungen durch das Fell bis hin zum starken abklopfen des Hundes.

Hundetrainer Dresden Kai Hartmann 5er-Basis aktives Lob

Mit dem aktiven Lob ruhig auch mal richtig gemeinsam verrückt spielen.

Name, Name, Name

Das größte Lob und die beste Unterstützung, sollte in diesem Zusammenhang auch der Name deines Hundes sein. Ich kann es nicht oft genug betonen, der Name sollte immer nur verbunden sein mit positiven Handlungen in Richtung deines Hundes. Eine erste, kleine Eselsbrücke kann dabei helfen. Bleib bei Kritik sachlich und benutze in solchen Momenten den Namen nicht. Damit bleibst du immer positive und kannst das höchste Gut pflegen und erhalten – eine positiv, wollende Grundhaltung von dir zu deinem Hund!

Der richtige Zeitpunkt

Auch wie später in der Ausbildung, ist schon in der Erziehung das passende Timing sehr wichtig. Also der Zeitpunkt, an dem du etwas tust oder lässt.

Zum Beispiel wird der Hund bei der Vermittlung der Leinenführigkeit zu oft für das Zurückkommen überschwänglich gelobt. Daraufhin entfernt er sich ganz zügig wieder. Warum ist das so? Es ist schnell erklärt. Dein Hund nimmt diese Motivierung gern an, verbindet es aber eben mit dem Zurückkommen und möchte diese schönen Gefühle oft erleben. Damit er in diesen G