Die Ruhezone

Eine Komfortzone für deinen Hund

Über das Schaffen dieser Zone wird es dir möglich sein, dass dein Hund viele Reize eigenständig verarbeitet und dazu noch eine ganz wunderbare Lösung findet – Ruhe.

Die Handlungsschritte

  1. Decke oder Matte auslegen. Diese muss so groß sein, dass der Hund sich entspannt darauf hinlegen kann.
  2. Den Hund freundlich und ruhig am Halsband, mit einer Führleine, zur Decke bringen. Auf der Decke den Hund körpersprachlich begrenzen und die Leine fallen lassen. Blick vom Hund wenden, einen festen Punkt suchen, den du fixierst. Schau aus dem Fenster oder auf einen Baum. Zähle ruhig bis 5 und verlasse den Hund.
  3. Folgt dir dein Hund, dann nimm ihn ganz von der Decke und informiere ihn über deine Information Fehler, gefolgt von einer eindeutigen Störung, dass das nicht die richtige Lösung ist. Führe ihn danach wieder auf die Decke, wie unter Punkt 2 beschrieben.
  4. Nach einer Störung lobe deinen Hund auf der Decke. Streichel ihn dazu ganz ruhig 3 Mal in Wuchsrichtung des Felles an einer Stelle, wo er es gern hat. Ich empfehle dir immer die Brust oder die Lefzen. Nimm danach wieder deinen Blick vom Hund.
  5. Der Hund muss sich auf der Decke weder setzen noch legen. Verwende daher kein Kommando. Es muss seine Lösung werden, dass er sich ablegt, abschnauft, den Kopf ablegt und auch seine Augen schließt.

Wann und wo

Starte jeden Spaziergang so, dass du deinen Hund 15 Minuten bevor es losgeht auf seine Decke führst.

Führe den Hund nach dem Aussteigen aus dem Auto auf seine Decke. Das Ziel ist, dass er da 3 Minuten bleibt und du dich außer Sicht begibst.

Vor dem Einsteigen ins Auto und auch hier ist das Ziel, dass dein Hund 3 Minuten da bleibt und du dich außer Sicht begibst.

Nach dem Spaziergang. Dazu darf der Hund auf seiner Decke so lange liegen, wie ihr vorher gemeinsam unterwegs wart. Besser ist noch die doppelte Zeit.

Handlungsschritte im Video

Erstmal von Mensch zu Mensch:

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Und jetzt von Mensch zu Hund:

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So kann es später mal aussehen:

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Zur Beachtung

Sorge immer dafür, dass dein Hund sicher ist. Am Anfang ist es sinnvoll, den Hund über eine zweite Leine zu sichern. Diese Leine sollte so lang sein, dass er die Decke ganz verlassen kann, sich aber nicht in Gefahr bringt.

Lege deinen Hund immer auf einen trockenen und schattigen Platz. Ist es sehr kühl, darf es auch ein Sonnenplatz sein. Mach es genauso, wie sich dein Hund dabei wohl fühlt.

Sorge dafür, dass dein Hund vorher saufen kann und dass ihm während längerer Zeit Wasser frei zur Verfügung steht.

Lege die Decke immer frei im raus, nach Möglichkeit nicht ganz eine Wand oder v